Deep-Sky

In der Amateurastronomie werden damit alle beobachtbaren Himmelsobjekte zusammengefasst, die außerhalb unseres Sonnensystems sind. Zu ihnen zählen Sternhaufen, Nebel und Galaxien.

Deep-Sky Objekte können relativ nah oder auch sehr weit entfernt sein. Diese Objekte zu fotografieren oder einfach nur zu beobachten und zu erkunden, macht jedem Hobbyastronomen große Freude und ist sehr beliebt. Einige dieser Objekte kann man schon mit den bloßen Augen ausmachen und beobachten, z.B. verschiedene Nebel und Sternhaufen.

Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekte benötigt man in der Regel Teleskope mit relativ großer Öffnung, welche viel Licht der entfernten Objekte sammeln können. Bauartbedingt sind das also meistens "schnelle" Spiegelsysteme. Um Details besser beobachten zu können kann man dann die Vergrößerung durch Okulare erhöhen, wobei zu beachten gilt, dass Deepsky-Objekte eher selten hohe Vergrösserungen benötigen. Dennoch gibt es einige DeepSky-Objekte die schon mit kleineren Optiken oder sogar mit dem bloßen Auge sichtbar sind. Manchmal besteht der Reiz gerade darin, weit entfernte und lichtschwache Objekte mit kleinen Teleskopen oder Ferngläsern zu finden und zu beobachten.

Viele dieser Objekte waren schon in der Antike und noch früher bekannt, aber erst im 18. Jahrhundert wurde es notwendig, die restlichen nebulösen Himmelserscheinungen von den Kometen zu unterscheiden. Der Astronom Charles Messier schrieb die Positionen von 110 dieser Objekte auf (Messier-Katalog). Es tauchten immer mehr auf und so verfasste John Dreyer 1888 den berühmten New General Catalogue, der fast 8000 Objekte beinhaltet.