Erdachse
Die Erdachse ist die gedachte Linie durch den Schwerpunkt der Erdkugel, um welchen die Erde rotiert. Die Austrittsstellen der Erdachse an der Erdoberfläche bezeichnet man als geografischen Nord- bzw. Südpol. Die magnetischen Pole stimmen mit den geografischen nicht überein. Siehe auch Erdmagnetfeld.
Verlängert man gedanklich die Erdachse bis zu dem gedachten Punkt, an dem sie auf die Himmelskugel trifft, so trifft man im Norden auf den nördlichen und im Süden auf den südlichen Himmelspol.
Der Nördliche Himmelspol liegt zur Zeit nahe des Polarsterns, wird sich aber in Folge der Präzession deutlich verschoben haben. Im Süden markiert derzeit kein Stern den südlichen Himmelspol.
Die Neigung der Erdachse um ca. 23,5° zur mittleren Bahnebene um die Sonne (Ekliptikalebene) ist verantwortlich für die Entstehung der Jahreszeiten.
Stabilisiert wird die Erdachse durch die Anziehungskräfte des Mondes und der Sonne.
Grafische Darstellung
© Robert Blasius 2008
