Jahreszeiten
Als Jahreszeiten bezeichnet man regelmässig wiederkehrende Klimaveränderungen des globalen Klimas während eines Jahres.
Auch auf anderen Planeten gibt es Jahreszeiten, so zum Beispiel auf Mars, wo man, die im jährlichen Zyklus sich verändernden, Polkappen schon mit Amateurmitteln beobachten kann.
Die Jahreszeiten auf der Erde entstehen durch die Neigung der Erdachse, wodurch die Sonnenstrahlen mal schräger, mal steiler auf die Erdoberfläche fallen und somit weniger bzw. mehr Energie auf die Erde bringen. So wendet sich die Erdachse in den Sommermonaten auf der Nordhälfte von der Sonne ab, wodurch unser Breitengrad mehr Energie von der Sonne bekommt, während sich die Erdachse in den Wintermonaten der Sonne zuwendet und unsere Breiten somit weniger Sonnenenergie bekommen.
Leider hört man immer noch zu oft das Ammenmärchen, dass die Jahreszeiten mit der Entfernung zu unserem Zentralgestirn zu tun hätten: Je näher, desto heisser, desto Sommer!
Wie man untenstehender Grafik entnehmen kann, ist vielmehr das Gegenteil der Fall: In der Nähe des sonnenfernsten Punktes (Aphel) haben wir Sommer, während in der Nähe des sonnennächsten Punktes (Perihel) auf der Nordhalbkugel Winter herrscht.
Zur Zeit des Äquinoktikums, also im Frühling und im Herbst, steht die Sonne am Äquator hoch im Zenith. Im Sommer steht die Sonne über dem nördlichen Wendekreis im Zenith, während sie im Winter über dem südlichen Wendekreis den Zenith erklimmt.
Trotz des sich vermutlich verändernden Klimas sind die Jahreszeiten auf der Erde äusserst stabil und eine Grundvoraussetzung für das Leben.
Grafische Darstellung:

© Robert Blasius 2008
