Himmelshintergrund anpassen
Unser Bild mit der angehobenen Helligkeit
sieht nun so aus:

Als nächsten Schritt müssen wir die Ebenen vereinigen mit dem Befehl "Ebene -> Auf Hintergrundebene reduzieren". Waren Sie sich ihrer Sache doch nicht ganz sicher, so können sie mit der Tastenkombination "strg+z" den Befehl wieder rückgängig machen. Mehrere Befehle machen sie mit einem mehrmaligen Drücken von "strg+alt+z" wieder rückgängig.
Wie Sie sehen können ist der Himmel jetzt auch leicht bräunlich geworden. Das wollen wir nun ändern.
Im Prinzip geht es darum die störende bräunliche Farbe zu eleminieren und den Hintergrund abzudunkeln um Strukturen des Nebels besser betonen zu können.
Dazu wählt man das Pipetten-Werkzeug und vergrössert die Ansicht des Bildes auf ca. 300fach.
Danach stellt man den Aufnahmebereich des Werkzeugs auf 5x5 Durchschnitt und klickt auf eine Stelle des Bildes in dem die Farbe des Hintergrundes nicht passt.
Das stellt die Farbe als Vordergrundfarbe ein.
Danach kann man die Ansicht wieder auf 100% verringern.
Erstellen Sie nun über den Befehl "Ebene -> Neu -> Ebene..." (strg+shift+n) eine neue Ebene und füllen Sie diese mit dem Füllwerkzeug.
Das Objekt verschwindet nun hinter einem Vorhang brauner Farbe. Aber keine Sorge, wir arbeiten ja mit Ebenen!

Kommen wir nun zum Kern der eigentlichen Sache.
Stellen Sie nun die obere Ebenen mit der Farbe des Hintergrunds auf den Blendenmodus Differenz.
"Bei „Differenz“ sind alle Pixel,die dem darunter liegenden digitalen Genossen entsprechen, weiß. Sollten die Tonwerte der beiden in absoluter Eintracht erscheinen, werden sie als schwarz sichtbar. Das heißt, wenn Sie die obere Ebene auf „Differenz” stellen, wird sie zum Negativ." Quelle: http://www.hilfdirselbst.ch
Somit wird also die störende Farbe einfach abgezogen.

Spielen Sie nun etwas mit der Deckkraft herum und sie werden sehen, wie der Himmelshintergrund besser bzw. schlechter wird.
Belassen Sie es nun mit der Deckkraft bei 0%, das entspricht dem Stand wie er vorher war.
Wie finden wir jetzt nun heraus, welche Deckkraft die richtige ist?
Ganz einfach: Wir messen!
Dazu positionieren Sie 3 Farbaufnehmer in Bereiche, mit störender Hintergrundfarbe. Klicken Sie dazu mit der Maus etwas länger auf das Pipetten-Symbol.
Positionieren Sie im Folgenden drei Messpunkte auf dem Foto. Wählen sie dafür einen Bereich, der ihrer Meinung nach abgedunktelt werden muss.
Passen Sie dabei aber auf, dass nicht versehntlich Teile des Deepsky-Objektes selektiert werden:

Sie können nun auf der linken Seite im Infobereich die Farbwerte für die drei Farbaufnehmer sehen. R steht dabei für Rot, G für Grün und B für Blau.
Auf den ersten Blick sehen wir, dass Rot dominiert.
Darum kümmern wir uns gleich. Zunächst stellen wir die Deckkraft der Ebene so ein, dass die Werte der Farbaufnehmer sich um den einstelligen Bereich einpendeln.
Auf der linken Seite sehen sie die Farbwerte VOR der Anpassung der Ebenendeckkraft - rechts im Bild NACH der Anpassung der Ebenendeckkraft.
Die Deckkraft der oberen Ebene wurde in diesem Fall auf 72% angehoben.
Man sollte dabei allerdings aufpassen, dass der Himmelshintergrund nicht komplett schwarz wird, ein guter Anhaltspunkt sind dabei die Werte der Farbaufnehmer.
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