Rauschunterdrückung

Wer Photoshop in der Version CS3 oder höher einsetzt kann auf den internen Filter "Rauschen reduzieren..." zurückgreifen.

Programme wie Noiseware oder Neatimage sollten in der kostenfreien Version nur zum Schluss eingesetzt werden, da die Programme die Bilder lediglich als 8bit-jpg in vorgegebener Kompressionsstufe abspeichern. Damit lässt sich allerdings kein gutes weiteres Processing mehr ausführen.

Einen guten Workflow zur Unterdrückung des Hintergrundrauschen mit Photoshop ohne den internen Filter gibt es auf der Homepage von Dirk Bautzmann unter http://www.astro-fotos.com/anleitungenbildbearbeitung.html

Das Rauschen zu entfernen erfordert immer etwas Fingerspitzengefühl und ein gutes Ausgangsmaterial.

Merke auch hier: Aus einer schlechten Aufnahme kann auch die EBV nichts mehr rausholen.

Daher sollte der Rauschfilter nur sehr vorsichtig angewandt werden und lieber öfters wiederholt werden, als einmal zu stark angewandt.

Zu stark "entrauschte" Bilder wirken oft künstlich und zu weich.

rauschenreduzieren.jpg

Ich bin hier mit einer Stärke von 3 relativ vorsichtig vorgegangen. Das Ergebnis reich mir in diesem Moment. Vielleicht wird der Rauschfilter an späterer Stelle noch einmal wiederholt. Mal sehen...

Ein Vorteil des Filters ist das produzierte Vorschaubild. Klickt man mit der Maus kann man das Ursprungsbild sehen und so recht gut einschätzen, wann die Einstellungen des Filters in Ordnung sind.

Speichern Sie das Bild nun unter neuem Namen ab, da wir im nächsten Kapitel nochmal einen chirurgischen Eingriff wagen.


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